fbpx
KIMA SURF

Wie Surfboards hergestellt werden

Vom Rohling zum Wellenreiter!

Hast du dich jemals gefragt, wie dein Surfboard, dein Freund auf der Welle, hergestellt wird? In unseren Kima Surf Camps bieten wir eine große Auswahl an hochwertigen Surfboards der führenden Marken. Alle Marken und Shaper haben ihre eigene Art und Weise, ihre Boards zu shapen, aber die grundlegenden Schritte sind für jedes Niveau und jeden Surfstil ziemlich ähnlich. Es sieht vielleicht einfacher aus, als es ist, aber es geht nicht nur darum, Glasfaser auf Schaumstoff zu legen, die Finnen und die Leash hinzuzufügen und schon ist man bereit, die Wellen zu reiten.

Wie wird also ein Surfboard hergestellt? Die Antwort liegt in einer faszinierenden Kombination aus Wissenschaft, Kunst und hochmodernen Formgebungsverfahren.

Eine Reise durch die Materialien

Wie die Geschichte des Surfens haben auch die Surfboards einen weiten Weg zurückgelegt, seit sie von Holzarbeitern in Handarbeit aus schweren Holzbrettern gefertigt und von den alten Polynesiern gesurft wurden. Doch Mitte des 20. Jahrhunderts begann sich das Blatt zu wenden und eine große Veränderung der Surfbretter einzuleiten.

Die Reise begann mit der Geburt der leichten Schaumstoffrohlinge in den 1950er Jahren, gefolgt von der “Shortboard-Revolution“ in den 60er Jahren. In den 70er und 80er Jahren wurden die Designs weiter verfeinert und mit Rocker-Profilen, Finnenplatzierungen und Heckformen experimentiert, um kürzere, schnellere und radikalere Boards zu schaffen. In den 90er Jahren wurden die computergestützte Formgebung und neue Materialien wie Epoxidharz eingeführt. Heute geht die Revolution im Surfboard-Shaping weiter, wobei der Schwerpunkt auf nachhaltigen Materialien, präzisem Design und dem Shaping von Boards für individuelle Surfstile liegt.

A Journey Through Materials

Die Shaper von heute verwenden eine Reihe fortschrittlicher Materialien, die alle eine entscheidende Rolle für die Leistung des Boards auf den Wellen spielen. Sehen wir uns die wichtigen Materialien an:

1. Schaumstoff: Der Kern eines Surfboards, der sogenannte Blank, besteht in der Regel entweder aus Polyurethan- (PU) oder Epoxy-Schaum.

PU bietet ein traditionelleres Gefühl, mit etwas mehr Flexibilität und Auftrieb im Vergleich zu Epoxy. PU ist zwar nicht unbedingt leichter als Epoxy, bietet aber ein fehlerverzeihendes Surfverhalten.

Epoxy hingegen bietet eine höhere Festigkeit, ist leichter und ermöglicht dünnere, leichtere Boards. Es schwimmt mehr als PU, was das Paddeln und das Einfangen von Wellen etwas einfacher macht, während PU tiefer im Wasser liegt. Epoxidharz ist reaktionsfreudiger, weshalb es bei schwächeren Wellen häufig von Hochleistungssurfern verwendet wird.

2. Glasfaser: Der Kern eines Surfboards sorgt für Auftrieb und Form, aber es braucht ein starkes, leichtes „Skelett“, um die Kraft und den Aufprall der Wellen auszuhalten. Hier kommt das Glasfasergewebe ins Spiel. Dieses Glasfasergewebe wird mit Harz getränkt und auf den Schaumstoffrohling laminiert, wodurch die starke Struktur deines Boards entsteht.

3. Harz:Das Harz in einem Surfbrett wirkt wie der Klebstoff, der alles zusammenhält. Shaper verwenden Harz, um das Glasfasertuch mit dem Schaumstoffrohling zu verbinden. Sie fügen mehrere Schichten aus Glasfasergewebe und Harz hinzu, um die Festigkeit und Haltbarkeit zu erhöhen.

4. Stringer: Der Stringer ist wie das Rückgrat eines Surfbretts zu sehen. Dabei handelt es sich um einen dünnen Holzstab, der von der Spitze des Bretts bis zum Heck verläuft. Er dient dazu, das Brett zu verstärken und zu verhindern, dass es durch dein Gewicht oder die Kraft der Welle reißt. Er verleiht dem Brett mehr Festigkeit, aber gleichzeitig lässt der Stringer auch eine gewisse Flexibilität zu. Nach den Entwicklungen in der Surfboard-Technologie gibt es heute verschiedene Arten von Stringer-Boards wie stringerlose oder Carbon-Stringer, die für unterschiedliche Bedingungen konzipiert sind.

5. Finnen: Ein Surfboard ohne Finnen ist wie ein Fahrrad oder Auto ohne Lenkung, die für die Kontrolle und Steuerung des Boards auf den Wellen unerlässlich sind. Finnen gibt es in verschiedenen Materialien, jedes mit seinen eigenen Vorteilen. Zum Beispiel:

Glasfaser:

Traditionelle Finnen für ein gutes Gleichgewicht zwischen Flexibilität und Reaktionsfähigkeit.

Wabenstruktur:

Leichte Finnen mit einem Wabenkern, der mit Glasfaser ummantelt ist. Gut für kleinere Wellen oder Performance-Longboards.

Flex:

Flex-Finnen aus flexiblem Material wie Gummi oder Kunststoff eignen sich perfekt für Anfänger-Surfbretter, da sie weniger scharf sind als andere Typen.

Karbon-Faser:

Für fortgeschrittene Surfer sind Finnen aus Kohlefaser die erste Wahl. Sie sind leicht, stark und steif und bieten die schnellste Reaktion und direkte Verbindung zwischen Surfer und Brett, ideal für kraftvolle Moves und schnelle Turns.

A Journey Through Materials - Finnen - Karbon-Faser

5 Schritte vom Rohling zum Wellenreiter

1. Vorbereitung & Auswahl der Materialien

Vorbereitung ist der Schlüssel! Die richtigen Werkzeuge und der perfekte Rohling sind die Grundlage für ein gutes Board.

2. Rohschnitt & Form

Zeit, kreativ zu werden! In diesem Schritt wird der Rohling in die gewünschte Form gebracht. Mit Hilfe von Shaping-Tools und Schablonen werden die Gesamtkontur, die Dicke und die Rails des Boards vorgezeichnet.

3. Feinabstimmung des Rocker

In the next step, the rocker will be refined. The rocker is the curve of the board, that impacts the board's performance. It will be shaped based on the desired paddling, turning, and wave-catching capabilities of the surfing style.

5 Schritte vom Rohling zum Wellenreiter - Rohschnitt & Form

Brauchst du eine Auffrischung der Anatomie eines Surfbretts?

Lese hier!
5 Schritte vom Rohling zum Wellenreiter - Finnen-Setup & Rails

4. Finnen-Setup & Rails

Die Wahl des Finnen-Setups und der Platzierung ist entscheidend für die Performance des Boards. Nachdem die Platzierung der Finnen festgelegt wurde, werden alle Unebenheiten am Blank entfernt. Die Schräge des Rails wird von der Nose bis zu den Finnen abgeschnitten, wodurch das Board eine abgerundete Kante erhält. Mit dem Deck nach oben werden die Rails mit dem Hobel von der Nose zum Tail gedreht und schließlich mit einem leichten Schleifblock abgerundet, um die scharfen Kanten zu reduzieren.

5. Glasfaser für die Stärke!

Jetzt ist es an der Zeit, dem Brett Stärke und Haltbarkeit zu verleihen. Es ist an der Zeit, Schichten aus Glasfasergewebe und Harz aufzutragen, um das Surfboard zu laminieren und eine starke und wasserdichte Hülle zu schaffen.

6. Details, Personalisierung und Surfen!

Die letzte Phase! Das Brett wird für sein Debüt vorbereitet, indem es geschliffen, poliert und mit persönlichen Details (wie Kunstwerken, Aufklebern oder Logos) versehen wird, die das Board einzigartig machen. Nachdem das Brett getrocknet ist, können Tailpad und Leash angebracht, das Brett gewachst werden und es ist bereit, die Wellen zu erobern!

Join our mailing list
Catch the wave to the Latest News!

Subscribe now and stay up to date about Kima Surf, special deals or insights straight out of our camps.

* Required

By clicking the sign up button, you agree to Terms and Conditions and Privacy Policy

Zurück zur Übersicht