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KIMA SURF

Wie man die Wellen liest

Über Surfbreaks und die verschiedenen Wellentypen

Neben den zweimal täglich stattfindenden Surfguided Sessions bieten wir bei Kima auch 3 Surf-Theorie-Sessions pro Woche an, in denen wir dir die Surf-Etikette, das Lesen der Vorhersage, den Swell und die Gezeiten , die verschiedenen Typen von Surfboards und vieles mehr erklären.

Eine der dabei am häufigsten gestellten Fragen unserer Gäste ist:

"Wie lese ich die Wellen?"

Je mehr Zeit man im Wasser verbringt und je mehr man verschiedene Wellen surft, desto besser wird man darin, die Wellen zu lesen. Bevor du lernst, eine Welle zu lesen, musst du zuerst mehr über Surfbreaks lernen: welche Arten von Surfbreaks es gibt, wie sie funktionieren und welche Art von Welle sie erzeugen können. Wenn du die Antworten und das Wissen darüber hast, wird es dir viel leichter fallen, Wellen zu lesen, was sich sehr positiv auf dein Surfen auswirken wird.

Die verschiedenen Arten von Surfbreaks

Es gibt drei verschiedenene Arten von Surfbreaks:

1. Beach Break:

Bei einem Beach Break brechen die Wellen über einen sandigen Boden. Daher eignen sich Beach Breaks besonders gut für Anfänger. Sowohl auf Bali als auch auf Sri Lanka gibt es viele Beach Breaks in der Nähe unserer Camps. Der große Nachteil eines Beach Breaks ist, dass der Sand immer in Bewegung ist, was bedeutet, dass sich die Formation und die Qualität der Wellen von Wellengang zu Wellengang stark verändern kann.

2. Reef Break:

Reef Breaks zeichnen sich dadurch aus, dass die Wellen über einen riffigen Boden, wie Korallen oder Felsen, brechen. Reef Breaks haben einen großen Vorteil gegenüber Beach Breaks, und zwar deshalb, weil das Riff immer da ist, sich nicht bewegt und nicht verändert. Dies ist ein Schlüsselfaktor für die Wellenbildung, denn fast jede Welle, die an einem Reef Break bricht, bricht auf die gleiche Weise.

3. Point Break:

Point Breaks sind Spots, an denen die Wellen geografisch gesehen an einer Landspitze brechen. Point Breaks können entweder einen sandigen Boden oder ein Riff haben. Point Breaks zeichnen sich in der Regel durch lange Wellen (links oder rechts) mit unterschiedlichen Abschnitten aus, d. h. je nachdem, in welchem Abschnitt der Welle man sich befindet, bietet die Welle unterschiedliche Möglichkeiten (steiler und schneller, Barrel, weich und langsam).

Die verschiedenen Arten von Surfbreaks

Die verschiedenen Arten von Wellen

Es gibt 4 verschiedene Arten von Wellen, die je nach Swell, Art des Surfbreaks und der Uferformation erzeugt werden können:

1. Rechtshänder:

Eine Rechtshänder ist eine Welle, die aus der Perspektive des Surfers nach rechts bricht. Diese Wellen werden nach rechts gesurft.

Rechtshänder

2. Linkshänder:

Eine Linkshänder ist eine Welle, die aus der Perspektive des Surfers nach links bricht. Diese Wellen werden nach links gesurft.

Linkshänder

3. A-Frame-Welle:

Eine A-Frame-Welle ist eine spitzenförmige Welle, die gleichzeitig nach links und rechts bricht und somit in beide Richtungen gesurft werden kann.

A-Frame-Welle

4. Close-Out-Welle:

Eine Close-Out-Welle ist eine Welle, die weder von links nach rechts, noch von rechts nach links bricht, sondern mit einem Mal auf der ganzen Breite. Somit ist sehr schwer in eine Richtung zu surfen.

Close-Out-Welle

Die verschiedenen Bereiche einer Welle

Eine brechende Welle wird in der Regel in verschiedene Bereiche unterteilt:

1. Peak:

Der höchste Punkt der Welle und der erste Teil der Welle, der bricht.

2. Shoulder / Face:

Der Teil der Welle, der noch nicht gebrochen ist.

3. Curl / Pocket:

Der Teil der Welle mit der meisten Energie. Dieser Teil der Welle ist der beste Part für einen Surfer um sich zu positionieren.

4. Tube / Barrel:

Ein Zylinder, den die Welle beim Brechen bildet, und ebenfalls eines der besten Surfmanöver, wenn es um Können und Gefühl geht.

5. Lip:

Der obere Teil der Welle, der kurz davor ist, zu brechen. Die größte Energie der Welle konzentriert sich hier.

6. Impact Zone:

Die Impact Zone ist der Bereich, in dem die Lippe der Welle auf dem Flachwasser bricht. Hier wird die meiste Kraft der Welle freigesetzt. Surfer sollten vermeiden, sich hier aufzuhalten.

Schaue dir unser Reel an und folge uns auf Instagram, wenn du mehr über die Anatomie einer Welle und weitere Surftheorie lernen möchtest:

Wie man die Wellen liest

Das meiste, was du über das Lesen von Wellen lernst, kommt mit der Erfahrung. Es ist schwer, in Worten zu erklären, wie man die Wellen liest, aber es gibt ein paar Punkte, die sich voneinander abgrenzen lassen und die du unbedingt im Hinterkopf behalten solltest:

1. Positionierung an der Peak:

Wenn du eine Welle anpaddelst, versuche zunächst, den höchsten Punkt der Welle zu finden. Paddle zum Scheitelpunkt, drehe dich um und paddle auf die Welle zu.

2. Erkennen und Lesen von Wellen:

Behalte die durchschnittliche Zeit zwischen den Sets im Auge. Halte Ausschau nach einem "Indikator". Ein Indikator kann ein Boot sein oder ein Außenriff (flacheres Riff in der Linie, an dem eine erste Welle brechen könnte, wenn die Welle kommt). Ein Indikator kann dir helfen, die nächste Welle vorherzusagen und dich darauf vorzubereiten.

3. Konzentriert bleiben:

Die Visualisierung ist ein großartiges mentales Hilfsmittel, um deine Leistung zu verbessern. Wenn du dir vorstellst, wie du surfst und die Wellen reitest, bevor du tatsächlich ins Wasser gehst, kannst du entspannter surfen, bist besser vorbereitet und weißt, was dich erwartet, ohne zu viel nachzudenken.

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